Eichenprozessionsspinner absaugen

Eichenprozessionsspinner absaugen

Thaumetopoea processionea - Eichenprozessionsspinner haben sich stark vermehrt.

EichenprozessionsspinnerEichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) existieren bereits seit Jahrhunderten auch in Deutschland. Begünstigt durch die warmen Sommer der letzten Jahre, ist die Entwicklung der Population extrem gestiegen. Daher kam es in manchen Regionen zu Massenvermehrungen.

Welche Probleme verursachen die Tiere?

Ab dem dritten Larvenstadium bilden die Prozessionsspinner tausende winzige Brennhaare an ihrem Körper. Kommen diese mit der Haut in Berührung gibt es starke Hautreizungen und Juckreiz.

Nach allgemeiner Ansicht gibt es in Deutschland nur wenige Tiere, welche vergleichbar starke Probleme verursachen wie der Eichenprozessionsspinner. Bereits beim Unterqueren einer Eiche, oder das Liegen/Sitzen im Gras unter einem befallenen Baum kann zu erheblichen Verletzungen führen, da die Brennhaare bei Aktivität der Raupen vom Baum rieseln und die gesamte Gegend befallen.

Welche Lösungen zur Beseitigung gibt es?

Chemisches Verfahren

In Bereich der Chemie werden bereits verschiedene Verfahren angewandt. Die häufigste Form in die Bekämpfung mittels Insektiziden, welche vom Boden oder auch aus der Luft auf die Nester besprüht werden. Die Wirkung der Insektizide ist jedoch bei den Prozessionsspinnern nur dann effektiv, wenn sich die Haare der der Larven noch nicht entwickelt haben (also vor dem dritten Larvenstadium, ca. bis Anfang Mai). Die Raupen sind allerdings zu diesem Zeitpunkt noch so klein, dass Sie kaum mit bloßem Auge entdeckt werden können. Größere Raupen entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Resistenz gegen die meisten Giftstoffe. Weitere negative Auswirkungen der Insektizide auf die Flora und Fauna sind nicht zu unterschätzen.

Thermisches Verfahren

Als zusätzliche Methode wird oftmals das Abflammen als thermische Methode eingesetzt.. Das Abflammen der Nester ist jedoch sehr arbeitsintensiv. Durch das Abflammen werden die Raupen und Nester aufgewirbelt, wodurch die feinen Härchen unkontrolliert durch die Luft und auf die Fläche verteilt werden. Dieses Verfahren birgt außerdem ein hohes Verletzungsrisiko für Baumrinde der Bäume. Ein Abflammen in den trockenen und warmen Sommermonaten ist aufgrund der hohen Brandgefahr nicht möglich.

Absaugen der Nester und Raupen

Als letzte Möglichkeit der Beseitigung der Eichenprozessionsspinner bleibt daher nur noch das Absaugen der Nester und Raupen. Dies stellt außerdem die effektivste Alternative dar.

Die Brennhaare, die bei Kontakt mit Mensch und Tier leicht abbrechen, sind gefährlich und sind in Ihrer Konsistenz ähnlich wie Faserstoffe wie Asbest. Deswegen wird vom Gesetzgeber vorgeschrieben, dass bei der Beseitigung der Raupen und Nester, ein Sicherheitssauger mit Filterklasse H einzusetzen. Weiterhin gehört Schutzausrüstung zum Pflichtprogramm bei der Beseitigung. Zur Schutzausrüstung gehören u. a. Schutzmaske, Ganzkörperanzug, Überzieher für die Schuhe. Dieses ist nach einmaliger Anwendung zusammen mit dem abgesaugten Material zu entsorgen.

Wir empfehlen die Verwendung von einem Absaugrohr mit einem Durchmesser von 50 mm und dem dazu passenden Saugschlauch. Bei der Verwendung von dünneren Rohren und Schläuchen werden diese durch das klebrige Nest ansonsten leicht verstopft.

Um Nester zwischen den Ästen leichter abzusaugen empfehlen wir außerdem den Einsatz von von der Gummidüse.

Fazit

Die sicherste und effektivste Methode zur Beseitigung von Eichenprozessionsspinnern kann nur der Einsatz eines Sicherheitssaugers der Staubklasse H garantieren.

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